Grafik-Logos vs KI-Logos, ein Vergleich



Ein kurzer Vergleich von Grafik-Logos und KI-Logos

und warum es im kommerziellen Einsatz von Logos normalerweise nicht ohne Grafiker geht.


Ich kann doch mein Firmenloge mit KI selber erstellen,

  • billig
  • schnell
  • einfach


Ich soll einen Grafiker bezahlen?

  • Das ist doch teuer?
  • bedeutet mehr Arbeit? 
  • ich kenne doch keinen?
  • Was soll der machen können, das ich nicht selber kann?

 

Beide Fragen kann man mit Ja beantworten, aber wo liegt der Unterschied?

 

Ki Logos 

  • KI verwendet nicht  immer lizenzfreie Schriften
  • KI verwendet oft geschützte Symbole
  • KI kopiert anderes, dass dazu passt
  • KI - Logos haben kein Copyright, jeder kann sie kopieren und nutzen
  • Ki - Logos können rechtliche Problem haben und können teuer werden, denn KI-Logos können wegen Copyright-Problemen zu teuren Abmahnung führen oder sogar dazu, dass das Logo und alle Unterlagen geändert werden müssen.
  • KI - Logos können als Ideenlieferanten für die Arbeit des Grafikers dienen.
  • Einfachen Änderungen oder Anpassungen sind bei KI-Logos kaum möglich es entstehen neues Bilder, die zu oft sehr unterschiedlich sind , Abhilfe können nur komplizierte Prompts bieten aber nicht sicher.
  • KI- Logos sind fast immer Pixel wie Fotos, erst wenige Programme liefern Vektor Dateien aber oft schlechte = Logo sieht gut aus benötigt aber viel Nacharbeit eines Grafikers.
  • Nicht alle KI Programme erlauben eine kommerzielle Nutzung
  • usw. Viele Infos dazu findet man auf dieser Webseite


Grafik-Logos

  • Grafiker kennen solche Probleme und können helfen, sie zu verhindern.
  • Grafiker wissen, welche Schriften sie verwenden und dürfen.
  • Grafiker können zu ähnliche Formen einfacher und gezielter anpassen, abändern.
  • Grafiker können saubere Vektordateien usw. besser erstellen, um Logos problemlos zu skalieren (vergrössern, verkleinern) sind, bei Grafiken kein Problem
  • Grafiker können es so erstellen, dass sie Plotter tauglich sind.
  • Grafiker können geeignete KI-Logos nachbauen und anpassen.



Gerne mache ich ein Angebot und sehe mir ihre Logos an.

Was kontrolliere ich bei Logo Entwürfen oder schon fertigen Logos?

Die Kontrollen sind bei KI-Logos und Grafik Logos oft die gleichen, aber nicht immer gleich einfach zu kontrollieren.

Bei beiden gleich:

Bilderrücksuche

  • Findet man im Internet Logos die, mit dem Entwurf verwechselt werden können und vom anderen Logo-Inhaber beanstandet werden können?

Weiteres:

  • Gibt es Formen, die zu stark an Echte Produkte erinnern, z.B. kontrollieren Autohersteller oft Logos nach zu ähnlichen Silhouetten ihrer Autos.
  • Werden nicht lizenzfreie Schriften verwendet`?
    - bei Grafik Logos weiss man welche Schrift das ist, kein Problem
    - bei KI- Logo ist das, wenn es nicht im Prompt eingegeben wurde, mehrheitlich unklar, eine Abklärung ist schwierig, aber wegen Abmahnung zu empfehlen, oder, da Schriften meistens unsauber sind, weg lassen und später einfügen
  • Enthälte es Wappen oder Simbole, die einen Markenschutz verhindern könnte - Das muss dann einem Experten zur Abklärung übergeben werden.

    • Der Schutz gilt dabei immer nur für die jeweilige spezifische Branche. Magenta ist für Telekommunikation geschützt – eine Bäckerei dürfte die Farbe theoretisch nutzen.
    • Markenschutz und die Kontrollen müssen von Spezialisten übernommen werden. selbst Farben können bei Logos geschützt sein, z.B. 

        Dass Farben-Monopole möglich sind, zeigen bekannte Beispiele, bei denen sich eine Farbe im Geschäftsverkehr unverkennbar als Herkunftshinweis durchgesetzt hat: 
          • Magenta für die Deutsche Telekom
            • Lila für Milka-Schokolade
            • Dunkelblau für Nivea

             

          Erkennungsmerkmale 

          Gibt es Merkmale die das Logo einzigartig machen, oder anderen Logos zu ähnlich sind.


          Warum sollten Logo-Namen und Domain-Namen übereinstimmen ?


          Oft kreieren Designer wunderschöne, kunstvolle Logo-Namen, die im Alltag als Domain nicht funktionieren.
          Wenn das Logo „Müller & Söhne“ heisst, stehen Kunden vor einem Problem: Nutzen sie mueller-und-soehne.ch, mueller-soehne.ch oder müller-söhne.ch (Umlaute in Domains sind wegen Mail-Adressen oft tückisch)?
          Problematisch ist ewen nandre eien dr andren Vrsionen verwendet , Der Interessent landet beim Konkurrenten.

          • Vorteil: Wenn ich für Kunden Namen und die Domain von Anfang an zusammen kontrolliere, verhindere ich, dass Kunden später auf komplizierte Abkürzungen ausweichen müssen, die sich niemand merken kann.

          Die „Zwei-Namen-Falle“ (Vertrauensverlust)

          Heisst der Betrieb laut Logo „Sanitär Express“, aber die Domain lautet haustechnik-mueller.ch (weil die Wunschdomain weg war), verwirrt das Kunden im Web extrem. Es wirkt unprofessionell und schmälert den Wiedererkennungswert, den du mit dem Logo mühsam aufbaust.

           

          Warum empfehle ich Wort-Bild Logos


          Für Kunden ist das die sicherste, schnellste und günstigste Variante. 

          Der Vorteil: Selbst wenn der Name des Kunden etwas generisch ist (z. B. „Bau-Express“), kann das Logo durch deine individuelle Gestaltung (einzigartige Typografie, ein markantes Icon, eine kreative Anordnung) Unterscheidungskraft erlangen. Auch einfacher als Marke einzutragen.

          Nicht in Frage kommen: Z.B. für eine Kaffeerösterei ein Logo das lediglich aus einer realistisch gezeichneten Kaffeebohne und dem Wort „Kaffee“ besteht,. zu viel Verwechslungsgefahren und das Amt wird eine Eintragung verweigern. Das muss für alle Wettbewerber frei bleiben.

          Warum empfehle ich Logos die auch in schwarz-weiss funktionieren?

           

          • Farbe im Logo mit anmelden: Wenn man ein Logo in bestimmten Farben gestaltest, wird es meist genau so angemeldet. Der Schutz gilt dann für dieses spezifische farbige Logo.
          • Der Profi-Tipp (Die Schwarz-Weiss-Anmeldung): Das Logo zusätzlich (oder primär) in einer reinen Schwarz-Weiss-Variante erstellen und einreichen. Eine eingetragene Schwarz-Weiss-Logo-Marke gewährt rechtlich oft den breitesten Schutz, da sie das Design unabhängig von der später verwendeten Farbe schützt. Der Kunde kann die Markenfarben im Alltag wechseln, ohne dass das Logo seinen Schutz verliert. 
          • Die s/w Variante eignet sich für Stempel, kann bei Klebebänder usw genügen und kann Kosten bei Massenwerbe-Produkten wie Kugelschreibern (nur ein Farbstempel usw.) einsparen.



           
          WICHTIG:
          Als Designer liefere ich die kreative Arbeit, ich kann und darf aber keine Rechtsberatung leisten. 

          • Recherche-Pflicht beim Kunden: Die finale rechtliche Prüfung (ob das Logo oder der Name in der Branche schon existiert) dem Kunden oder einem Markenanwalt.
            das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) kennen keinen "Lokalschutz". Eine Markenanmeldung gilt immer für das ganze Land (Schweiz etc.)
          • Design-Varianz: Ich kann Kunden bei Abklärungen unterstützen, kann aber nichts garantieren ( nach bestem Wissen, aber nicht rechtssicher), ich kann im Entwurfsprozess immer Varianten anbieten, die sich visuell stark von bestehenden Konkurrenten abheben, um Markenkonflikte (Verwechslungsgefahr) von vornherein zu minimieren.




          Erkennungsmerkmale

          • Wenn der Name austauschbar ist, muss ein Bild-Element (Icon) oder die Typografie den Unterschied machen.
          • Wenn es im Umkreis von 30 Kilometern drei Dachdecker namens Müller gibt, schützt eine individuelle Gestaltung das Logo deines Kunden davor, mit den anderen verwechselt zu werden.
          • Das Logo so gestalten, dass es auch als Plotter-Datei (Vektoren ohne Verläufe) funktioniert. Ein filigranes Logo mit feinen Linien oder komplexen Farbverläufen sieht auf dem Bildschirm toll aus, lässt sich aber extrem schlecht auf ein T-Shirt sticken oder aus Folie für ein Auto ausschneiden.
            Das sind grosse Probleme bei KI Logos mit unklaren Linien.